2017: Beten und Moneten in Dösebüttel

Die Itzehoer Theater-Kiste spielt wieder und deckt schonungslos auf, was überall in Schleswig-Holstein jederzeit passieren kann. Ihre Kriminal-Komödie „Beten und Moneten“ spielt in dem imaginären Ort „Dösebüttel“, der irgendwo zwischen Geest und Marsch liegt und schon so manche Kuriosität hervorgebracht hat. Ein erneuter Beweis für den besonderen Humor der Schleswig-Holsteiner Theatergruppe, die ausschließlich aus Mitarbeitern der Itzehoer Versicherungen besteht. „Wir wollen unsere Zuschauer einfach nur gut unterhalten“ so das Credo der Truppe.

Die Geschichte: Konni und seine Elfie leben vor den Toren Dösebüttels und haben mit ihren einzigen Nachbarn Hein und Silke einiges gemeinsam: stetigen Durst und viele Wünsche, aber kein Geld. Da muss man schon mal Fünfe gerade sein lassen, um über die Runden zu kommen. Auch in Sachen Brennholz. Beim illegalen nächtlichen Holzeinschlag passiert ein Missgeschick, das ihren Alltag gehörig durcheinander wirbelt: Eine Motorsäge kreischt, ein Baum fällt, ein Auto landet scheppernd im Graben – und der Fahrer ist verschwunden. Nicht aber sein Geld.

Die Dösebüttler müssen nun erleben, dass Reichtum nicht immer glücklich macht – vor allem wenn die Eigentumsverhältnisse nicht geklärt sind und auch die regionale Unterwelt ihre Finger im Spiel hat. Da der seltsame Neffe zu Besuch ist und die Postbotin natürlich alles mitbekommt, was keiner wissen soll, wird es schließlich turbulent. Auch Dorfpolizist Hotte wittert seine Chance in mehrfacher Hinsicht, dann tauchen auch andere zwielichtige Gestalten auf und man wünschte sich, man hätte das Geld dort gelassen wo es war. Da hilft am Ende vielleicht nur noch beten.

Nach zwei Jahren bringt die Itzehoer Theater-Kiste wieder eine Eigenproduktion auf die Bühne des theaters itzehoe. Alles ist hier handgemacht – von der Story bis zu den Kulissen. Und das bereits zum 16. Mal. Die Darsteller sind Rüdiger Büll, Freya Dyck, Ulrike Hesebeck, Michael Ladwig, Lars Nagel, Birte Ohlfest, Julian Schrippnick, Uwe Voß und Tanja Wolf. Ergänzt wird die Truppe von den beiden Souffleusen Alexandra Lührs und Christine Sarau.

Sie haben seit Oktober etwa 100 Probenstunden investiert, um die inzwischen hochgesteckten Erwartungen ihres Publikums wieder zu erfüllen. Wer gern ins Theater geht um sich zu amüsieren, sollte sich einen der Termine 27. März, 6. oder 7. April, jeweils um 19:30 Uhr, für „Beten und Moneten“ merken. An allen bekannten Vorverkaufsstellen gibt es noch Restkarten für 12 Euro + 10 % Vk (Erhöhte Abendkassenpreise).

 

Karten über die Theaterkasse:

Premiere am Montag, den 27.03.2017
Donnerstag, den 06.04.2017
Freitag, den 07.04.2017