Unsere Stücke

Wie entstehen unsere Stücke?

Zu Beginn des Jahres treffen wir uns zu einem üppigen Abendessen, entkorken ein paar Flaschen Wein und Bier und dann wird drauf losgesponnen, was das Zeug hält. Irgendjemand hat eine Idee, die Anklang findet. Es kommen nach und nach immer mehr brauchbare Vorschläge zusammen, die drei bis vier Stunden später zu einem groben Rahmen und ersten Figurentwürfen verwoben werden. An diesem Punkt wird meistens Rüdiger B. mit einigen Flipchart-Seiten nach Hause geschickt, auf dass er sich von der Muse küssen lasse. Ein paar Wochen später präsentiert er die erste Fassung: staubtrocken, nur wenige Gags, die auch nur er versteht, und Lars findet natürlich sowieso, dass zu viele Leute gleichzeitig auf der Bühne sind. Also schnappen er und Freya sich das Ganze und präsentieren etliche Wochen und Jever-Fun-Kisten später die zweite Fassung, die schon mal zum Schmunzeln anregt.

Irgendwie kriegen wir eine Rollenverteilung hin, obwohl niemand die „normalen“ Rollen spielen oder sogar mal aussetzen will. Der erste Aufruf, den Text zu lernen, verhallt ziemlich ungehört, so dass die erste Probe im August zu einem Vorlesewettbewerb wird. Das mit dem Vorlesen wird im Laufe der nächsten drei Monate immer weniger, dafür werden die Gags langsam mehr. Versprecher oder wirres Gefasel, weil man den Text nicht wörtlich, sondern nur dem Inhalt nach kennt, liefern die besten Lacher.

Anfang November ziehen wir uns für ein langes Wochenende zurück in irgendein geräumiges Ferienhaus und probieren dort Dinge aus, zu denen man sonst nie kommt. Die Geselligkeit und gemeinsames Kochen, Essen und Abwaschen schweißen das Team für die harten Wochen bis zur Premiere weiter zusammen. (Übrigens: wer kennt ein günstiges, geräumiges Ferienhaus mit mindestens zwei Wohnzimmern und 13 Erwachsenenbetten im Norden Deutschlands, das man auch von Freitag bis Montag mieten kann? info@theater-kiste.de)

Spätestens zwei Monate vor der Premiere werden die Proben, die bis dahin immer montags abends stattfinden, um einige Sonnabende ausgedehnt. Inzwischen können sich alle mit ihrer Rolle identifizieren und probieren alles Mögliche an Aktionen, Sprüchen und Requisite aus. Jeden Tag kommen neue „Brüller“ dazu, so dass uns vor der Premiere nicht mehr bange ist. Irgendwie ist es dann schade, dass nach drei Aufführungen schon wieder alles vorbei ist. Aber die neue Saison ist schon wieder durch die feuchtfröhlichen Ideensammlungen eröffnet worden…

Haben Sie vielleicht eine gute Idee für ein neues Stück?
…oder haben Sie vielleicht einen guten Spruch gehört?

Dann lassen Sie uns bitte nicht dumm sterben und schicken Sie uns doch bitte Ihre Ideen bzw. Sprüche per E-Mail an ideensammlung@theater-kiste.de